Orgel Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Mutter Gottes - Birenbach


(Foto: Thomas Gindele)

Disposition

Hauptwerk     Schwellwerk     Pedal  
Prästant 8'   HolzGedackt 8'   Subbaß 16'
Rohrgedackt 8'   Salicional 8'   Oktavbaß 8'
Oktav 4'   Prinzipal 4'   Coppel 8'
Spitzflöte 4'   Rohrflöte 4'   Choralbaß 4'
Doublett 2'   Nazard 2 2/3'   Fagott 16'
Mixtur 4f 1 1/3'   Flageolett 2'   Trompete donata 8'
Grand Cornett 5f. ab c'   Terz 1 3/5'      
Trompete 8'   Larigot 1 1/3'      
      Cymbel 2/3'      
      Cromorne 8'   Koppel I/Ped.  
      Tremulant     Koppel II/Ped.  

Orgel erbaut 1990 von OBM Martin Gegenbauer, Leutkirch
Koppelmanual, 2 freie Kombinationen
Mechnische Traktur, elektrische Registratur


(Foto: Thomas Gindele)

Orgelbauer Martin Gegenbauer zu seinem Werk

Die schön gestaltete Kirche mit ihrer stattlichen Innenhöhe und der geräumigen Empore bieten die optimale Voraussetzungen zum Gelingen einer schönen und guten Orgel; einer Orgel, die meines Erachtens von der Gestaltung in den Raum passt, als wäre sie schon immer da gewesen. Selbstverständlich ist die Konzeption der Orgel sehr an altbewährte Orgelbautraditionen angelehnt.

Im Oberteil der Orgel mit den schönen großen Zinnpfeifen sind das Hauptwerk und Pedalwerk untergebracht. Im schmäleren Unterteil sind das schwellbare Positiv, die Windanlage und die Spieleinrichtung eingebaut.

Die Orgel besitzt 1450 Pfeifen.

Sehr große und deshalb teure Pfeifen haben im Hauptwerk und Pedal Doppelfunktionen zu erfüllen, um dem Organisten viele Möglichkeiten der Klanggestaltung zu bieten.

Das Gehäuse, 7 m hoch, 3,6 m breit und 1,2 m tief, ist aus massivem Kiefernholz geschaffen. Es ist in Rahmen und Füllungen mit Zapfenverbindungen gearbeitet und beinhaltet das gesamte Pfeifenwerk mit möglichst kurzen Windführungen von den 3 Schleifladen zu den Pfeifen. Die Spieltraktur ist rein mechanisch und führt über den kürzesten Weg von den Tasten, mittels Holzgestänge (Zugruten) und Holzwellen, zu den Ventilen. Die Ansteuerung der Register wurde auf besonderen Wunsch der Gemeinde mit zeitentsprechender Elektrik und Elektronik ausgeführt und ermöglicht eine leichtere Handhabung beim Umregistrieren. Das sehr schmucke Aussehen der Orgel entstand durch die Zusammenarbeit von Holzbildhauer Herrn Konrad in Reichholzried und Konservator Herrn Roth in Ausnang. Für die Intonation zeichnete OBM Günther Riegner mitverantwortlich.


(Foto: Thomas Gindele)

 

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